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Intelligente Zutrittskontrolle: mehr als die RFID-Karte mit Perrugi

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Perrugi: Zutrittskontrolle mit Biometrie, NFC und WiFi 6 — Sicherheit auf Unternehmensniveau in edlem Glas und Aluminium

Die klassische RFID-Hotelkarte ist Technik aus den 1990ern, die immer noch produziert wird, weil sie funktioniert. Aber „funktioniert“ reicht nicht, wenn Ihre Gäste 5.000 € pro Nacht zahlen. Perrugi zeigt, wie Zutrittskontrolle aussieht, wenn man mit moderner IoT-Hardware bei null beginnt.

Multiprotokoll-Authentifizierung

  • Biometrie — Fingerabdruckleser, 0,3 s Reaktionszeit. Beim Check-in erfasst, beim Check-out gelöscht. Keine Daten verlassen das Gerät.
  • NFC — ISO 14443 und ISO 15693. Funktioniert mit vorhandenen Hotel-Keycards, Apple Pay und Google Pay.
  • Mobile App — BLE-Näherungsentriegelung: das Telefon in der Tasche, die Tür entriegelt, sobald sich der Gast nähert.
  • PIN-Feld — Beleuchteter Touchscreen für Servicepersonal und Override-Szenarien.
// Perrugi-Cloud-Zutrittsereignis

{
  "deviceId": "nuvlock-room-412",
  "event": "ACCESS_GRANTED",
  "method": "biometric",
  "guestId": "GS-4892",
  "timestamp": "2026-03-05T08:22:14Z",
  "batteryPercent": 74
}
🔐 Sicherheitskonzept
Biometrische Daten verlassen niemals das Gerät. Das integrierte Secure Element verarbeitet den Abgleich lokal — keine personenbezogenen biometrischen Daten in der Cloud. Erfüllt die DSGVO-Anforderungen an biometrische Daten von Grund auf (Privacy by Design).

Integration in Guest-Journey-Systeme

Perrugi integriert sich in Hotel-PMS und Superyacht-Charter-Management-Systeme, um den Lebenszyklus des Zugangs zu automatisieren. Wenn ein Gast über das Property-Management-System eincheckt, wird sein biometrisches Template automatisch für die Erfassung am Perrugi-Gerät seiner zugewiesenen Kabine eingeplant. Sobald der Check-out im PMS bestätigt wird, werden alle biometrischen Daten dieses Gastes automatisch von jedem Perrugi-Gerät gelöscht, auf das er Zugriff hatte — kein manueller Vorgang, kein Risiko, dass Templates nach der Abreise bestehen bleiben.

Beim Superyacht-Charter greift der Workflow in das Crew-Management ein: Der Kapitän gewährt bestimmten Gästen zonenspezifischen Zugang (bestimmte Deckbereiche, die Tender-Garage, den Weinkeller), und Perrugi setzt diese Berechtigungen an jeder Tür durch. Die Zutrittsprotokolle werden automatisch in den Fahrtbericht aufgenommen, zusammen mit den Navigations- und Motordaten von YIS.

Ausfallsicherheit und Notzutritt

Jedes Zutrittskontrollsystem braucht eine Rückfallebene für Stromausfall, Netzwerkausfall und Gerätefehler. Perrugi speichert die Zugangsdaten lokal in verschlüsseltem Flash — es arbeitet zeitlich unbegrenzt vollständig offline, ohne Cloud-Konnektivität. Das Gerät verfügt über eine 4-stündige Batteriepufferung hinter der Hauptstromversorgung. Bei einem Totalausfall der Stromversorgung nutzt der Not-Override einen physischen NFC-Hauptschlüssel, den der Sicherheitschef verwahrt — ein physisch kontrolliertes, nicht softwaregesteuertes Berechtigungsmittel.

Brand- und Notfallsysteme werden über einen potentialfreien Kontakteingang integriert: Wird die Brandmeldezentrale ausgelöst, erhalten alle Perrugi-Geräte ein fest verdrahtetes Signal, um alle Türen im betroffenen Bereich zu entriegeln (Fail-Safe). Diese drahtgebundene Integration ist unabhängig von Software und Netzwerk — sie funktioniert selbst dann, wenn das gesamte IoT-System offline ist.

Audit-Trail und Compliance

Jedes Zutrittsereignis — gewährt, verweigert oder umgangen — wird mit Geräte-ID, Berechtigungstyp, Berechtigungskennung und Zeitstempel protokolliert. Die Protokolle werden lokal auf dem Gerät gespeichert und bei verfügbarer Konnektivität mit der Cloud synchronisiert. Der Audit-Trail ist unveränderlich und kryptografisch signiert — jeder Protokolleintrag enthält einen Chain-Hash, der ihn mit dem vorherigen Eintrag verknüpft, sodass Manipulationen erkennbar werden.

Zur DSGVO-Konformität sind alle biometrischen Kennungen in den Protokollen pseudonym — das Protokoll erfasst einen Hash des biometrischen Templates, nicht das Template selbst. Die Zuordnung zwischen Hash und Gastidentität existiert nur im PMS, nicht im Perrugi-System. Diese Architektur erfüllt sowohl die Audit-Anforderung (wer hat wann worauf zugegriffen) als auch den Grundsatz der Datenminimierung (es werden nicht mehr biometrische Daten als nötig verarbeitet).

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